Hand in Hand
Unter der Schirmherrschaft der Pröbstin Gabriele Scherle und des Sozialdezernenten des Kreises Offenbach Carsten Müller (SPD) unterstützten wir mit dem Projekt „Hand in Hand“ im fünften Jahr junge Familien, die erkennbar Hilfe und Unterstützung bei ihrer Lebens- und Alltagsbewältigung brauchten. Unterstützung erhielten Familien, denen z.B. Verwandte, Freunde oder Nachbarn nicht ausreichend zur Seite stehen konnten und die zudem nicht über genügend finanzielle Mittel verfügten, um sich anderweitig Entlastung zu verschaffen.
Der Unterstützungsbedarf zeigt sich vor allem in folgenden Bereichen:
- Soziale Isolation, Einsamkeit
- Finanzielle Probleme
- Schwierigkeiten im Umgang mit Behörden
- Schulschwierigkeiten des/der Kinder
- Mangelnde Deutschkenntnisse eines Elternteils
- Schwierige Trennungssituation
- Allgemeine Überforderung
Die Ehrenamtlichen Mitarbeitenden unterstützten die Familien vor allem durch:
- Begleiten der Familie oder einzelner Familienmitglieder zu Ämtern, Ärzten, Vereinen, etc.
- Unterstützung bei schwierigen Gesprächen mit Nachbarn, Vermieter, Behörden, etc.
- Freizeitgestaltung mit den Kindern, z. B. Vorlesen, Basteln, Musizieren, Spielen, Sport, Spielplatzbesuche, Hausaufgabenbetreuung, etc.
- Beschäftigung der Kinder, um die Erwachsenen in der Familie für eigene Aktivitäten freizustellen (z. B. für Einkäufe, Arztbesuche, kulturelle Veranstaltungen, Gespräche mit anderen Erwachsenen, etc.)
- Praktische Unterstützung bei der Haushaltsführung (wirtschaftlich Einkaufen, planvolles Haushalten, Haushaltsbudget erstellen, etc.)
- Unterstützung beim Aufbau von Kontakten außerhalb der Familie - Gespräche mit einzelnen Familienmitgliedern zur Entlastung und als Orientierungshilfe
Mehr über das Projekt erfahren Sie hier für das Dekanat Dreieich und hier für das Dekanat Rodgau oder wenden Sie sich an:
Evangelische Familienbildung
im Kreis Offenbach
Angela Ruland
Tel.: 06103/2007098